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Shape:
Das Lost Pisces ist wohl das Board mit der meisten Geschichte in der Modellpalette von Lost. Shaper Matt “Mayhem” Biolos sorgte Ende der 90er Jahre für viel Wirbel als er mit dem Round Nose Fish das Thema Fish neu interpretierte. Kurz, flach und breit, aber im Gegensatz zu den damals typischen Fish Shapes mit aggressiven Bottom Contours und einem deutlich schmaleren Tail.Im Film “5’5 x 19 ¼” surften dann Legenden wie Andy Irons, Chris Ward, Tom Curren und Mason Ho Fish Shapes so radikal wie die Surf-Welt es noch nie gesehen hatte. Der Trend zu kürzeren, schnellen Boards hält bis heute an. Nachdem das RNF96 in den letzten zwei Jahren zu einem unserer Shop Favorites im Fish/Hybrid Berech avanciert ist, kommt nun mit dem Pisces das nächste Remake des Klassikers.
Dieses Mal hat sich Mayhem explizit sehr eng am Vorgänger Modell RNF96 orientiert. Die offensichtlichsten Updates sind:
Zudem ist das Single Concave unter der Boardmitte noch tiefer für mehr Auftrieb und Speed in schwachen Wellen geworden und dafür das V im Tail stärker ausgeprägt, um die Agilität zu erhöhen. Die Rails sind wie gewohnt schön ausgedünnt.
Auf eine Finnen-Set-up-Empfehlung will sich Matt Biolos nicht festlegen. Wir sehen das Pisces primär als Quad für SurferInnen, die viel Drive über die Finnen generieren wollen, oder als 2+1 für ein looses, müheloses Surf Feeling. Natürlich funktioniert es auch als Thruster. Als reines Twin funktioniert es mit Finnen mit längerer Base wie z.B. den FCS II BMTs.
SurferInnen und Bedingungen:
Für gigantische Barrels ist das Pisces nicht konzipiert, aber ansonsten kann man ein beeindruckendes Spektrum an Wellen mit ihm abdecken. Von hüfthoch und onshore bis überkopfhoch und hohl ist alles möglich. Obgleich das Board durchaus als nutzerfreundlich zu bezeichnen ist, sollte man die Basics sicher beherrschen und mit Shortboards vertraut sein.
Alternativen:
Das Lost California Twin hat in kleinen Wellen nochmals mehr Speed zu bieten und eignet sich als reines Twinny besser. Bei Channel Islands gibt es zwei Boards mit vergleichbaren Eigenschaften: Das Bobby Quad als Groveler für kleinere Wellen mit Quad Set up und das G-Skate als 2+1 Daily Driver mit etwas besserer Eignung für größere und druckvolle Wellen. Das Mustache wäre Pukas’ Interpretation des 2+1 Fishes.
Bauweise:
PU/Polyester - Die traditionelle Surfboard Bauweise, auf die seit Jahrzehnten Pros und Amateur Surfer vertrauen. Ein PU Kern mit eingeklebten Holzstringer wird mit Glasfasermatten und Polyesterharz geglast. Das Resultat ist ein leichtes Surfboard mit sehr guten Flex Eigenschaften. Je nachdem wie viele Lagen Fiberglas verwendet werden, variieren Gewicht und Stabilität des Wellenreiters. Je weniger Lagen, desto leichter das Board und dynamischer die Flex Eigenschaft, aber desto empfindlicher ist das Surfboard auch für Macken und Reparaturstellen. Umgekehrt sind dicker geglaste Surfboards solider, aber dafür auch schwerer und steifer.
Unsere Stock Shortboards von Channel Islands kommen in der Regel im CI Ultra Light Glassing mit 2x4oz oben und 1x4oz Glasfasermatten im unten, was dem Shortboard Standard entspricht und ein guter Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Performance ist. Bei Step ups und Midlength Surfboards über 6’4’’ wird im Deck eine 4oz Lage gegen eine 6oz Lage ausgetauscht.
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